„Denn von heute nicht und gestern nur lebt dies Gesetz.
Es ist von Ewigkeit; Sein Ursprung unerkannt!
Ich wollte gegen Götter nicht verschulden mich
aus Furcht vor eines Sterblichen Gebot“
(Sophokles 1781, S. 189)
Antigone erhebt gegen König Kreons Beerdigungsverbot von Polyneikes das viel ältere und damit von ihr viel grundlegender erachtete Naturrecht den Bruder zu begraben. In diesem Anspruch, dem Gestorbenen einen Ort zu geben, Erinnerung möglich zu machen, ist das Recht zu trauern aufgehoben, und ist so ‚von Alters her‘ gültig. Diese Parabel um eine Handlung aus der Sicherheit eines (Ge-)Wissens der grundlegenden kulturellen Natur der Menschen gegen die Formalität momentaner weltlicher Macht zeigt die Trauer und deren Bedingungen als Menschenrecht.
Ich werde deshalb die Frage, was diese ‚Trauer‘ und ihre Bedingungen ist im Folgenden versuchen zu erarbeiten. Wobei die Universalität der kulturellen Bedeutung von ‚Trauer‘ notwendig macht, über die einzelne individuelle Trauer hinauszugehen und Ihre Bedeutung zu den jeweiligen Trauer verhindernden oder aber ermöglichenden Umweltbedingungen in ein Verhältnis zusetzen.
Im Grunde wurde das ‚Recht zu Trauern‘ im westlichen Kulturkreis mit der Möglichkeit von Anti-Depressiva abgeschafft. So wird auch in der DSM-5 im Falle eines Todesfalls und überdauernder schwerer Trauer eine Behandlung mit Antidepressiva empfohlen (DSM-5 2013, S. 155). Gleichzeitig wird aber auch darauf hingewiesen, dass die Form des Ausdrucks von Trauer wie auch deren Erleben von der Kultur der/des Trauernden abhängt.
So gibt es eben statt dieser schnellen biotechnischen Bewältigung von Trauer in sehr vielen Kulturen ein Trauerjahr, eine zugestandene – z.T. auch verlangte – Auszeit in der z.B. keine wichtigen Entscheidungen gemacht werden sollen. Oder diese wird, wie in Bali, über ein Jahr von entsprechenden gemeinsamen Ritualen begleitet bis dann letztlich die Asche der Verstorbenen wiederum gemeinsam dem Meer übergeben wird.
Was also ist Trauer und was hat diese mit den vielfältigen Krisen, Kriegen und Katastrophen heute zu tun?
Freimüller (2011) spricht in Bezug auf Mischerlichs ‚Unfähigkeit zu trauern‘ (Mitscherlich und Mitscherlich 1998) von dem „versäumte Abschied von der Volksgemeinschaft“. Hier geht es also nicht um die individuelle Trauer und deren Erleben und Bewältigung, sondern um ein Kollektiv, eine Ethnie – das deutsche Volk – das sich der Wahrnehmung seiner Geschichte nach dem zweiten Weltkrieg verweigert. Hier zeigt sich aber ein Aspekt von Trauer, der auch für die individuelle Trauer gilt, dort aber nicht in gleicher Weise sichtbar wird:
Bei ‚Trauer‘ scheint es sich um eine Erfahrung zu handeln, die ein mehr oder weniger lange vergangenes existenzielles Erlebnis wahrnimmt, deutet und einordnet.
Erst über einen solchen Prozess der psychischen ‚Vernarbung‘ ist dann ein wirkliches Weiter-Leben mit auch neuen Formen des Erlebens und Handelns möglich. Dies betrifft sowohl Verluste – Tod von wichtigen Menschen, auch evtl. Scheidungen – aber auch traumatische Erfahrungen in Kriegssituationen oder Folter.
Gelingt dies nicht oder wird dies verhindert, entstehen überdauernde Stereotype und Perversionen des Realen, die das Trauma so verewigen. Beispielhaft hierfür ist das Buch ‚Ohne Hass keine Versöhnung‘ von David Becker (1992) auf der Basis seiner therapeutischen Erfahrungen mit Folteropfern im Chile Pinochets. Hier wird sehr deutlich wie die Folter – unbearbeitet – fort wirkt mit geradezu unheimlichen Effekten. So beschrieb er eine gefoltertes Ehepaar[1] die die Folter überlebten, wobei danach der Folterer zum Hausarzt der Familie wurde. Dieser Hinweis auf die Verewigung eines unverarbeiteten Traumas aus dem individuellen Zusammenhang gilt nun aber auch für die angesprochenen Kollektive!
Wichtig ist hier als Erstes, zu erkennen, dass es sich, wenn nicht um Naturkatastrophen (Erdbeben …) immer um existenzielle Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Kollektiven handelt, wobei die Frage von Täter und Opfer selten so klar zu verorten ist, wie bei dem Trauma des zweiten Weltkriegs, der von Deutschland systematisch auf die Besetzung Europas, zudem aber im Besonderen in Bezug auf ‚die Juden‘ und die ‚Untermenschen im Osten‘ – quasi ein doppelter Holocaust – ausgerichtet, mit dem Überfall auf Polen begonnen wurde. So wurden mit den 6 Millionen jüdischen Opfern ein Drittel dieser Ethnie ausgelöscht. Im Kampf um den Lebensraum im Osten gegen die dortigen ‚Untermenschen‘ wurden zudem allein in Russland 24 Millionen Zivilisten ausgelöscht, unter anderem – und wie geplant[2] – durch Aushungern wie in Leningrad mit allein 750.000 Toten.
Hier gilt die Notwendigkeit des Trauerns für Täter und Opfer in gleicher Weise, wobei die der Täter die Voraussetzung für die der Opfer ist. Das ‚Trauern‘ der Täter realisiert deren Schuld und ermöglicht so erst eine reale Verarbeitung des Geschehens über dieses traumatische Geschehen hinaus. Das Ignorieren der Opfer als Opfer macht diese unfähig ihre reale Existenz zu erkenne, ja stellt die Realität im Extremfall (Beispiel Becker) geradezu auf den Kopf. Das heißt das das ‚Recht zu Trauern‘ im Wesentlichen erst einmal darin besteht, diese Wahrnehmung von sich selbst als Opfer zu ermöglichen: Durch Selbsthilfegruppen, entsprechende ritualisierte Handlungen, Solidarität ohne Almosen-Charakter und am Besten durch die Anerkennung der Schuld der Täter im Rahmen von deren Trauerprozess. Wobei Handlungen der Wiedergutmachung aus einem solchen bewussten Prozess heraus keine ‚Strafe‘ auch keine ‚EntSchuldung‘ darstellen, sondern eine Hilfe bei der Verarbeitung der Täter wie auch, durch die Anerkennung, der Opfer möglich wird und so vielleicht sogar erste Fasern eines gemeinsamen Sozialraums möglich werden.
So war es der Kniefall Willi Brandts in Warschau am 7.12.70, die Anerkennung der deutschen Schuld und damit die Realität der Opfer, der die ganze Ostpolitik – Wandel durch Annäherung – überhaupt erst ermöglichte.
Die Klarheit mit der diese Zusammenhänge hier beschrieben wurden, ist der Einzigartigkeit des Zweiten Weltkriegs und seiner detaillierten und bis auf das Buch ‚Mein Kampf‘ zurückgehenden gut dokumentierten Vorbereitungen geschuldet. Eine so klare Unterscheidung zwischen Täter und Opfer kriegerischer Auseinandersetzungen ist in der Regel durch die Verwicklung gegenseitiger Interessen nicht möglich. Zudem kommt hier noch ein Effekt zum Tragen, den Kluge sehr eindringlich beschreibt:
1977: „An einem bestimmten Punkt der Grausamkeit angekommen ist es schon gleich. wer sie begonnen hat: Sie soll nur aufhören!“ (Kluge und Weinmann 2008, S. 46) und
1982: „Es gibt eine Lüge, dass irgendwer oben einen gewöhnlichen Krieg daran hindern könnte, ein Vernichtungskrieg zu werden.“ (Kluge und Weinmann 2008, S. 57)
So geht es also in Regel darum, in einem echten Trauerprozess, sich wechselweise des eigenen Anteils (Schuld) am Geschehen bewusst zu werden und dies dem Gegner zuzugestehen (!!), soll ein Konflikt nicht verewigt werden.
Mit einem ‚echten‘ Trauerprozess ist dabei gemeint, dass sich die Erkenntnis vom Anteil an der Schuld bei den Tätern (beider Seiten) wirklich in einem Prozess, d.h. über eine längere Zeit, einstellt und so erst neue Möglichkeiten des Miteinanders mit der anderen Seite ermöglicht.
Unechte Trauerprozesse werden gefordert oder erzwungen hergestellt, wie dies in der DDR aber auch der Bundesrepublik geschah. Diese führten zwar oberflächlich zu einer Anpassung an die – berechtigte ! – Forderung nach der Anerkennung der Schuld, OHNE einen Trauer-Prozess (d.h. ohne eine echte Verinnerlichung der Erkenntnis der Schuld) aber zu symbolisch pervertierten oder sehr wenig tragfähigen Folgen.
So war selbst die Nachkriegsgeneration des Zweiten Weltkriegs in Deutschland in diese Verweigerung der Verarbeitung (!) – natürlich auch durch die formale Aggressivität der in der Sache schweigenden Elterngeneration – mit eingebunden! Im Westen sichtbar an der ‚Bewältigung‘ dieser Schuld in der ’68er-Bewegung – ausgelöst auf Grund der Monströsität der Taten – die Schuld der Elterngeneration zuzumessen und sich selbst damit von irgendeinem Anteil an der Zeit davor frei zu machen. So wurde letztlich nur das Wertesystem der Eltern auf den Kopf gestellt und so nicht klar, dass die neuen Werte, nicht mit den vorherigen Mitteln. aber in der Sache häufig eben auch totalitär vertreten wurden, eben auf beiden Seiten letztlich keine Verarbeitung, sondern nur symbolisch totale Bewältigung:
- Eltern: Schlussstrich!
- Nachkriegsgeneration: die Eltern waren es!
Wie wenig nachhaltig dieser Bezug der Nachkriegsgeneration auf den zweiten Weltkrieg war zeigt sich heute, wenn diese Generation in Regierungsverantwortung die Ampel eine Zeitenwende (Olaf Scholz) realisiert, Deutschland politisch in die Zeit des Beginns des Kalten Krieges (1947 – 1956), der McCarthy Hetze und die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik zurückwirft. Die Idee, dass sich die Politiker Bahr, Brandt Ära für Ihre Politik des ‚Wandels durch Annäherung‘ zu ‚schämen‘ hätten ist dabei geradezu grotesk, bedenkt man, dass diese mit der deutschen Wiedervereinigung das einzige geschichtliche Beispiel einer gelungenen beiderseits nicht kriegerischen Konfliktbeseitigung darstellt.
Alle Kriege seit dem 2. Weltkrieg dagegen, die versuchten unter dem Banner von ‚Demokratie und Freiheit‘ eine ‚regelbasierte Ordnung‘ im Sinne des Westens global durchzusetzen, führten letztlich IMMER zu völlig verwüsteten Ländern (auch durch die Reste von Streubomben und Munition mit abgereicherten Uran), hunderttausende von Toten und Verletzten und produzierten im ‚besten Fall‘ neu – nun westorientierte – Diktaturen oder aber völlig instabile ‚failed states‘. Dies zur Grundlage von Kriegstüchtigkeit zu machen und nun innerhalb der NATO deren Interessen (oder die der USA?) bis in den Pazifik hinein zu vertreten, wiedersprich dem Grundgesetz § 24 und ist auch nicht in der Ausnahme des Verfassungsgerichts vom 12. Juli 1994, das unter dem Eindruck des Massakers von Srebrenica eine Ausnahme für ‚out of area Einsätze‘ formulierte, die aber an einen UNO Auftrag zur Friedenssicherung gebunden war. Der Einsatz erfolgte dann schon ohne UNO Mandat. Und auch der Einsatz in Afghanistan diente ‚unseren‘ Interessen wie der damalige Verteidigungsminister Struck ja unumwunden betonte.
Kurz, dies alles zeigt, dass bis auf das einzige Beispiel echter Trauer um das von Deutschland getane in der Bahr, Brandt Ära und deren Politik der Verantwortung hierfür, so dass um die Jahrtausendwende sogar die Möglichkeit einer wirklichen Europäischen Gemeinschaft der verschiedenen Kulturen und Systeme bis zum Ural kurz aufblitze, die Politiker heute zur Position Ihrer Eltern in den 1950er Jahren zurückgefallen sind und all diese Möglichkeiten zerstört haben.[3]
Die Bewältigung der Elterngeneration des Nazi-Faschismus erfolgte gespalten: Angelehnt an die US Politik wurde der Anti-Bolschewismus der Landnahme im Osten (s.h. FN 2) direkt im Anti-Kommunismus des Kalten Krieges fortgesetzt, dieser ‚zweite Holocaust‘ also ebenso ignoriert wie die Leistung der Sowjetunion – die zwei Drittel des Deutschen Militärs an der Ostfront gebunden hat und insofern mit Ihren riesigen Opfern (Zivil und Militär 40 Mill. Tote) den Sieg der Alliierten im Westen überhaupt erst möglich gemacht hat immer unterschlagen wurde – ja Russland bei den diesjährigen 80-Jahr Feiern noch nicht einmal eingeladen war – während der Beitrag der USA ohne auch nur annähernd ähnliche Verluste dominant dargestellt wurde (auch hier s.h. FBN 3).
Der Holocaust an den Juden wurde dagegen mit Recht zu einer zentralen Größe Deutscher Politik … allerdings leider auch wieder nur als Bewältigungsstereotyp ‚Staatsräson‘ – ‚wir stehen ohne Wenn und Aber an der Seite Israels‘ – und nicht wirklich (Trauer) verantwortlich reflektiert.
So führt das völlig realitätsverkennende Stereotyp der ‚Staatsräson‘ gegenüber Israel zu einer Mitschuld, geradezu einer erneuten Mittäterschaft, an einem genocidalen Geschehen nun in Gaza und der Westbank ausgelöst von der Regierung Netanjahu (!), NICHT ‚den Juden‘ oder ‚den Israelis‘ sondern einer Clique mit ihrer Ideologie und Interessen[4]. Diese offensichtlich völlig unreflektierte ABSOLUTE Haltung ‚pro Israel‘ beweist diese ‚Entschuldungsstereotyp‘ als ritualisierter Ausweis der Entnazifizierung ohne dass diese tatsächlich bis in eine erarbeitete reflektierte Werthaltung hinein wirklich stattgefunden hätte: es wurde nicht getrauert, sondern symbolisch bewältigt! So wirkt der Nazi-Faschismus in diesem ‚Entnazifizierungsstereotyp‘ fort und bewirkt weiterhin Ähnliches!
Aus all diesen Überlegungen wird deutlich Menschen brauchen die Zeit und haben ein Recht zu trauern. Dieses muss Opfern immer ermöglicht werden. Diese kann in der Anerkennung von Schuld auf Seiten von Tätern – bei komplexen Konflikten oft auf beiden Seiten! – und entsprechenden ausgleichenden Handlungen geschehen.
Was hier noch nicht bedacht ist, sind die Opfer von Naturgewalten, denen von der nicht oder weniger betroffenen Gemeinschaft geholfen werden muss. Erst so gewinnen Sie einen auch sozial-symbolischen Lebensraum um sich ein neues Leben aufbauen zu können.
Zusammengefasst: TrauerPROZESSE ermöglichen die Neubestimmung der eigenen wie der gemeinsamen Geschichte und damit Fortschritte über die Gegenwart – auch der mit Konflikten – hinaus wie dies die Ära Brandt gezeigt hat. Hier blitzten die Lehren des Zweiten Weltkriegs beispielhaft historisch leider sehr kurz auf. Bedingung ist aber bei alledem, dass die Geschichte in Ihren verschieden Aspekten – Kultur, Interessen, Sozial-gesellschaftliche Organisation – wirklich wahrgenommen und berücksichtigt wird.
Dem steht allerdings die in ihrer reinen Orientierung an ökonomischer Effizienz wurzelnde Geschichts- und Kulturvergessenheit der westlichen Welt entgegen, hinter deren ‚Werten‘ – Freiheit Selbstbestimmung und Demokratie – sich letztlich nur deren hegemonialen und neokolonialen Interessen verbergen. So werden in der so funktionalistisch geprägten Effizienz-Welt Trauerprozesse zur Störung die schnellstmöglich – auch mit Psychopharmaka – zu überwinden ist und weder für das Individuum noch die Gemeinschaft kulturelle Bedeutung gewinnt.
Es ist vor diesem Hintergrund sehr nachvollziehbar, dass sich die Staaten jenseits der Westkultur zunehmend von dieser abwenden und sich zu neuen durchaus multikulturellen Verbünden (BRICS und Länder des globalen Südens …) zusammenfinden. Dabei geschieht dies sehr geprägt von dem aufstrebenden Hegemon China, das aber – zumindest zurzeit – im Gegensatz zum Westen die jeweiligen Kulturen der Länder, mit denen es Geschäfte macht, respektiert und damit gegenüber dem Westen zunehmend an Attraktivität gewinnt.
proedler@uni-koblenz.de
Literaturverzeichnis
Becker, David (1992): Ohne Hass keine Versöhnung. Das Trauma der Verfolgten. Freiburg (Breisgau): Kore.
DSM-5. Diagnostic and statistical manual of mental disorders (2013). 5. Aufl. Arlington, Va: American Psychiatric Association.
Freimüller, Tobias (2011): Der versäumte Abschied von der Volksgemeinschaft. Psychoanalyse und „Vergangenheitsbewältigung“ (Docupedia-Zeitgeschichte). Online verfügbar unter http://docupedia.de/zg/Mitscherlich.2C_Unf.C3.A4higkeit_zu_trauern, zuletzt aktualisiert am 30.05.2011.
Kluge, Alexander; Weinmann, Martin (2008): Neonröhren des Himmels – Filmalbum. 2. Aufl. Frankfurt am Main: ZWEITAUSENDEINS.
Mitscherlich, Alexander; Mitscherlich, Margarete (1998): Die Unfähigkeit zu trauern. Grundlagen kollektiven Verhaltens. Ungek. Taschenbuchausg., 15. Aufl. München: Piper (Serie Piper, 168).
Müller, Rolf Dieter (1988): Der andere Holocaust. In: Die ZEIT (01.07.). Online verfügbar unter https://www.zeit.de/1988/27/der-andere-holocaust/komplettansicht, zuletzt geprüft am 07.07.25.
Sophokles (1781): Sophokles – Verdeutscht von Georg Christoph Tobler. Erster und zweiter Teil. Basel: Johannes Schweighausen.
[1] Ich erinnere nicht mehr ob dies im Buch war oder während eines Vortrags.
[2] „Eine Besprechung der zuständigen Staatssekretäre und Generale am 2. Mai 1941 lässt keinen Zweifel daran, dass ein Massensterben kühl einkalkuliert war: … ‚Hierbei werden zweifellos zig Millionen Menschen verhungern, wenn von uns das für uns Notwendige aus dem Lande herausgeholt wird. … So erklärt sich auch Hitlers Direktive, die Millionenstädte Leningrad und Moskau nicht zu besetzen, sondern ‚auszuradieren‘ und auszuhungern.‘ “ (Müller 1988, S. 4).
[3] Natürlich war dies nicht die Schuld dieser Generation deutscher Politiker allein, sondern das war natürlich stark durch die Interessen der USA realisiert durch die NATO gesteuert. So sagte der erste Generalsekretär der NATO Lord Ismay, ‚die NATO sei gegründet die Sowjets draußen, die USA drinnen und die Deutschen unten zu halten‘. Was die NATO ja dann auch mit Ost-Erweiterung der NATO (gegen die Versprechen des Westens) sowie die Ukraine Politik seit 2003 vor der 2014 nicht nur H. Schmidt und J.-C Juncker sondern sogar H. als absoluter Kommunistenfeind massiv warnten, erfolgreich realisiert hat.
[4] Die, bedenkt man die veröffentlichen Pläne für Gaza auch aus den USA und die Immobilienverkäufe in Gaza, nicht nur die israelische Regierung, sondern auch etliche internationale Player, insbesondere in den USA betreffen.
Bild mit Hilfe von KI generiert























